Tätigkeit bei Rhein-Ruhr Ingenieur-Gesellschaft (RRI):
   
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Planung 
einer Gebirgsstraße in Saudi-Arabien
    - 1969, 1 Jahr Abschnittsbauleiter, Überwachung und Umplanung 300 km Straßenbauprojekt, Elfenbeinküste, SanPedro            
Auswertung der Angebote für den Bau einer 100 km langen Eisenbahnstrecke in Jordanien
-  Vorentwurf B224 einer 2 km Straße in Mühlheim/ Ruhr
 - Teilplanungen 230 km Straße für das Sultanat in Omna

                            Tätigkeit beim Ministerium für Wirstschaft und Verkehr, Rheinland-Pfalz
                    1971 - 2000, Abteilung Straßenbau
, Leitung der Abteilung  in den letzten Jahren 
                    1974/75
Erstes Landesverkehrsprogramms Rheinland-Pfalz, Federführung
                    Bundesverkehrspläne, Bewertungsverfahren, Bund/Ländergespräche auf Ministerebene Bund/Land
- Die  Länder planten und bauten in Auftragsverwaltung für den Bund. Sie planten und bauten die Bundesfernstraßen            (Bundestraßen und Autabahnen) im Auftrag des Bundes. Dafür erhielten die Länder Gelder, fachtechnischer Ausdruck: UAIII - Mittel.
 Das  Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde in jüngster Zeit geändert. Der Bund wollte eine eigene Verwaltung. Er wollte selber planen und bauen. Dazu brauchte er nun eine eigene Bauverwaltung und zwar für alle Bundesländer. Das ist inzwischen vollzogen.
 Nach meiner Einschätzung war der Aufbau einer eigenen Fernstraßen- Bau-Verwaltung ein wesentlicher weiterer Grund dafür, dass der Neu- und Ausbau der Bundesfernstraßen sich dadurch dramatisch verzögerte. 

 - Seit 1971 habe ich als Ländertreter an den Bundesfernstraßengesetzen, dem Bewertungsverfahren, bei der Aufstellung von Bedarfsplänen  und bei der Aufstellung der jeweiligen Fünfjahrespäne mitgwirkt. Es war nicht zu verhindern, dass schon sehr früh auf Bundesebene der Fernstraßenbau zurückgefahren wurde zum Beispiel mit der Formel "Ausbau - vor Neubau". (Verkehrsminister Lauritz Lauritzen).
 Der damalige Wirtschafts- und Verkehrsminister Heinrich Holkenbrink in Rh-Pf (1971- 1985) hatte durch seine Ziele, Rheinland-Pfalz als in der Mitte Europas liegend, frühzeitig im Hinblick auf ein einheitliches Deutschland und einem Europa, darum gekämpft, planerisch und auch möglichst bald auch eine Autobahnverbindung von den Atlantikhäfen durch Rheinland-Pfalz vorzusehen, zu planen und zu bauen.
 Holkenbrink wurde etwas belächend " Achsenheinrich " genannt. Aber er hat ständig immer wieder versucht, dieses eine, eines seiner wichtigsten Projekte, in den Ausbauplan der Bundesfernstraßen aufnehmen zu können.  
 Ein solches europäische Projekt, eine Autobahn von den Atlantikhäfen zum Frankfurter Kreuz mit einer Weiterführung nach Osten zu planen und zu bauen, wenn es irgendwann mal zu einer Wiedervereinigung kommen sollte, war sein Anliegen. Dieses  fungierte als Autobahnprojekt mit der Bezeichnung A60.

 Aus der Idee einer BAB A60 Lüttich Frankfurt wurde (leider ) nur eine Bundesstraße B50 mit einer sehr umstrittenen Hochmoselbrücke. Sie wurde  2019 dem Verkehr übergeben, nach 34 Jahren! Ich hatte, bereits seit dem Jahr 2000  Pensionär,  eine Einladung zur Eröffnung der B50 erhalten, was mich sehr gefreut hat. Ein kleine Entschädigung für mich für die vielen "Nachtsitzungen" , zu helfen, sein Projekt in den Ausbauplan der Bundesfernstraßen zu bringen.

                                                                        Nebenberufliche Tätigkeiten

  • Magistratsmitglied in der Stadt Hochheim am Main
  • Stadtverordneter der Stadt Hochheim
  • Gründungsmitglied des Segelclubs Hochheim

 

Heilpraktikerausbildung bei Dr.med.habil, Gerhard Ohlenschläger, Frankfurt

Studium der Humanmedizin und der Philosophie (u.a. bei Adorno, Horkheimer, Kramer und Habermas) in Frankfurt am Main 1958 Staatsexamen in Medizin 1960 Approbation als Arzt 1960 Promotion zum Dr. med. 1965 Facharzt für Innere Medizin 1960–1966 Arzt an verschiedenen Kliniken in den Disziplinen Innere Medizin, Chirurgie, Labormedizin, Serologie, Gynäkologie und Orthopädie 1966 Habilitation, Venia Legendi 1967 Facharzt für Chirurgie 1967 Facharzt für Labormedizin 1972 Ausbildung in Biochemie 1966–1995 Lehr- und Forschungstätigkeit am Gustav-Embden-Zentrum der Biologischen Chemie, Klinikum und Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main: u.a. Ausbildung von Medizin-Studenten, MTA, Krankenschwestern/-pflegern und Heilpraktikern